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Rückblick - Morgenstimmung im Kesselhaus

Klassik bereicherte zum zweiten Mal die Aktion "Bühne frei" am Samstag, 16. März, bei voll besetztem Kesselhaus. Das Thema "Morgenstimmung" beflügelte alle Interpreten. Gabriele Bergschneider las eingangs das Gedicht "Regen" von Wolfgang Borchert, passend zu dem Wetter des Tages.

Maximilian Martens spielte gekonnt zum Auftakt den zweiten Satz von Vivaldi auf seiner Violine. Mit dem ersten Satz gewann er im vergangenen Jahr die Aufmerksamkeit der Gäste von "Bühne frei". Yelena Ruzaikina begleitete ihn wieder am Klavier. Und mit ihrem gefühlvollen Solostück von Mendelssohn "Aus meinen Tränen" nahm sie das Publikum mit.

Christian Ross und sein Gitarrenlehrer Uli Gehring, ein eingespieltes Duo, erfreuten die Gäste mit Gitarrenklängen. Sie entführten in die Nacht unter anderem mit: Notturo op 128 in A-Moll von Fernando Carulli, Duo Nocturne von Antoine de Hoye. Als drittes Stück spielten sie die Galoppade von Wilhelm Neuland.

Christa Busch faszinierte mit Kristallklangschalen, die aus reinem Kristallquarz bestehen, wie sie dem Publikum erklärte. Mucksmäuschenstill wurde es, als sie sphärische Klänge erzeugte, die von den Gästen akustisch und körperlich individuell erlebt wurden. Vorgelesen wurde von Gabriele Bergschneider noch eine wundersame Kurzgeschichte des Wolfgang Borchert.

Mit neuen Flötentönen und Anekdoten verzauberte Judith Busch das Publikum. Bevor der Morgen eintritt, ereignen sich nächtliche Dinge, begründete sie und spielte die Nr. 1 Prelude (Nächtliche Erscheinung) von Markus Zahnhausen. Mit "Engels Nachtegaeltje" von Jakob van Eyck ließ ihre Blockflöte die Nachtigall singen. Und mit Fantasia 11 von Georg Philipp Telemann und Gezwitscher von Agnes Dorwarth fesselte sie ebenfalls die Gäste.

Zuletzt gab Musiklehrer Heiko Weidemann kleine Notizen zum Besten. Er plauderte humorvoll über die Morgenstimmung, die verschiedenartig ausfallen könne. Auf seiner Ukulele spielte er klangvoll das Preludium C-Dur, BWV 864 Johann Sebastian Bach und Winter, II. Satz Antonio Vivaldi, sowie das Chanson "La vie en rose" von Luiguy/Piaf und abschließend "Here comes the sun" von Georges Harrison.

Auch diese Klassikveranstaltung ist uns gelungen, die Zuschauer honorierten mit viel Applaus.

Hiermit endet unser Winterprogramm im Kesselhaus. Das Orga-Team freut sich schon auf den nächsten Sommer, wenn wir Sie wieder vor dem Südportal der St. Martinuskirche begrüßen können. Merken Sie sich schon mal den ersten Sommertermin vor:

Samstag, 26. Juni 2019

wie gewohnt ab 10:30 Uhr!